Kino aus Äquatorialguinea, und 10.000 Elefanten aus Afrika in Wien

Das Publikum der 7. Literaturwoche Äquatorialguinea bekommt u.a. die Vorführung des Films One Day I Saw 10.000 Elephants zu sehen. Am 8. Mai wird diese Expedition in das koloniale Afrika im Aktionsradius Wien zu sehen sein. Regie führten Alex Guimerà y Juan Pajares, für das Drehbuch verantwortlich ist Pere Ortín, auf Grundlage der Erzählung Los elefantes en la luna des äquatorialguineischen Autoren Juan Tomás Ávila Laurel. Letzterer war bereits 2013 bei der Literaturwoche Äquatorialguinea in Wien zu Gast.

One Day I Saw 10.000 Elephants
«A Comic Book Historical Novel, with the feel of a Cartoon Film Documentary»

„Spanish filmmaker Manuel Sanjuán was drawn to colonial Africa by rumours of a mysterious lake where it was said 10,000 elephants lived. He hired a young guide, Guinean Angono Mba. 70 years later, Angono relives their journey. Carefully crafted through animation, photographs, and Manuel’s footage, this creative doc is both a magical tale of the power of myths and a raw account of the realities of life under colonialism.“

Raimundo Bernabé Nnandong

Des weiteren wird 2018 Raimundo Bernabé Nnandong Abeso Nchama, alias Russo, in Wien zu Gast sein. Er ist Filmemacher und Teil der Theatergruppe L’om-imprebis. Im Jahr 2015 erhielt Raimundo Nnandong für seinen ersten Film Aricó Caliente den Premio CEIBA, der von Casa África de Canarias verliehen wird. Aricó Caliente wurde auch als bester Kurzfilm beim Festival FECIGE (Festival de Cine Guineano) ausgezeichnet und beim Festival de Cine Africano de Tarifa y Tánger (FCAT) 2016 gezeigt.

Raimundo Nnandong leitet in Wien einen Filmworkshop vom 4.-6. Mai 2018. Bei Interesse bitte eine Email an Lucía Filipova: lucia.filipova@univie.ac.at Die Ergebnisse des Filmworkshops werden am 9. Mai um 19 Uhr bei der Abschlussfeier der Literaturwoche Äquatorialguinea gezeigt.

Aricó Caliente (2015, 28min.)
Regie: Raimundo Bernabé Nnandong Abeso Nchama

Drehbuch: Javiera Mezeme Abang, Raimundo Bernabé Nnandong
Produktion: Ildefonso Owono Nguere
Schauspieler_innen: Rosario Nfono, Rosina Mangue, Ignacio Ayong y José Mañana, Veneranda Oyana, Exuperancia Bindang
Musik: Barón Ya Buk-lu

Desamparad@s (2016, 20min.)
Regie, Konzept und Drehbuch: Raimundo Bernabé Nnandong Abeso Nchama

Produktion: Ildefonso Owono Nguere, Divina Pastora Mangue
Schauspieler_innen: Pastor Nsue Micha, Jaqueline Villarino Luembe, Rosalinda Bilogo Obiang, Jesús Nguema Nnandong, Miguel Ona Nzang, Rusmila Nkene Ochaga, etc.
Musik: Barón Ya Buk-lu (Lil Jojo)

Lucía Asué Mbomio Rubio

Lucía Mbomío ist eine der Persönlichkeiten der guineischen Diaspora in Spanien, wo sie geboren ist. Ihre Mutter stammt aus Juares, Segovia. Ihr Vater, José Mbomío Nsué, kommt aus Ayeguening-Nsomo, im Bezirk Niefang. Lucía Mbomío war den Großteil ihres Berufsleben für Televisión Española (u.a. Españoles por el mundo y Aquí la Tierra), aber auch für Televisión de Guinea Ecuatorial tätig. Derzeitig ist sie Reporterin bei TVE1 und arbeitet bei Mundo Negro, Afroféminas un dem Píkara Magazin mit.

Las que se atrevieron (2017)
In Wien präsentiert Lucía Mbomio ihr Buch Las que se atrevieron (Sial Ediciones, Madrid 2017). Sie hat für dieses Werk das Leben und die Erfahrungen von weißen Frauen gesammelt, die schwarze Männer im Spanien unter Franco und in der Zeit nach Franco geheiratet hatten. Die Buchpräsentation findet am Mittwoch, 9. Mai um 11:15 Uhr (ROM 14) statt.

Estás en tu casa (2015, 49 min.)
Darüber hinaus wird in Wien der Film Estás en tu casa von Lucía Mbomío gezeigt (8. Mai um 13:15 Uhr). Estás en tu casa ist ein Dokumentarfilm, der in Palenque de San Basilio gedreht wude. Dieses Dorf wird als erstes freies Dorf in Amerika bezeichnet, gegründet von schwarzen Sklaven, die sich befreien konnten. Lucía Mbomío begab sich in diese Region, gemeinsam mit dem guineischen Künstler Gorsy Edú Abaga. Er wollte wissen, wie viel von seinem Afrika im Afrika auf der anderen Seite des Atlantiks noch geblieben ist. Edú Abaga entdeckte unauslöschliche Spuren in der Gastronomie, der Musik und in der Sprache.

Joaquín Mbomio Bacheng

Auch 2018 wieder dabei ist Joaquín Mbomío Bacheng, Journalist und Schriftsteller, sowie Mitorganisator der Literaturwoche Äquatorialguinea der ersten Stunde. Mbomío Bacheng präsentiert seinen 4. Roman mit dem Titel Se fue la independencia, erschienen im von Max Doppelbauer gegründeten Wiener Verlag Ediciones en auge (mit einem Vorwort von Véronique Solange Okome Beka, 380 pp, ISBN: 978-3-99070-559-9). Eine tiefgründige Reflexion, warum die Unabhängigkeiten am afrikanischen Kontinent nicht funktioniert haben.

 

 

Semana deutsch 18_online

 

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