Das war die 5. Literaturwoche Äquatorialguinea

Am Freitag, 14. Mai fand der Abschluss der diesjährigen Literaturwoche Äquatorialguinea (Semana de Literatura Guineoecuatoriana) statt. Bereits zum fünften Mal hintereinander lud die Universität Wien Dichter, Dramaturgen und Schriftsteller_innen aus Äquatorialguinea ein, um die gegenwärtige Literatur und die kulturelle Realität des Landes vorzustellen, des einzigen hispanischen Landes am afrikanischen Kontinent.

Das Theater: Mit Boturu begann das Fest

Ein äußerst fröhliches und lebhaftes Ambiente zog sich die gesamte Literaturwoche. Mit BOTURU erreichte Wien diese Fröhlichkeit aus Malabo. In Spanien sagte Calderón, dass das Leben eine Komödie sei. In Wien ließ Boturu die Studierenden diese Freude mit seinem Theater-Workshop spüren, in dem unter anderem mit Texten äquatorialguineischer Autor_innen gearbeitet wurde.

Die Neuheit: Melibea Obono als weibliche Stimme

Mit ihrem ersten Roman, Herencia de Bindendee, der von Ediciones en Auge (Auge Verlag) publiziert wurde, betrat Melibea OBONO NTUTUMU OBONO die Bühne der guineischen Literatur. Die junge Autorin reflektiert mit ihrem Werk die Traditionen der afrikanischen Gesellschaften und die Bedingungen der Frauen in Afrika, am Beispiel der der heutigen Fang (einer der Ethnien in Äquatorialguinea).

Der Auftritt des Dichters: Anacleto Oló

Bei der 5. Ausgabe war auch der Dichter Anacleto OLO MIBUY anwesend, einer Persönlichkeit der guineischen Literatur. Er ist Vorsitzender der CICTE (Consejo de Investigaciones Científicas y Tecnológicas de Guinea Ecuatorial) und stellte sein Land und sein lyrisches Werk vor.

Neuestes Werk: Mischa G. Hendel

Eine andere Neuheit war die Präsentation des Buches Schreiben um gelesen zu werden. Perspektiven aus Äquatorialguinea zwischen Exil und Heimat von Mischa G. HENDEL. In dieser Studie erklärt Hendel den Stellenwert von Literatur in Äquatorialguinea und beleuchtet die Bedingungen für Produktion und Rezeption dieser Literatur.

Der Verlag. Ediciones en Auge: Max Doppelbauer und Joaquín Mbomío Bacheng

Unter der Verantwortung von Max DOPPELBAUER vom Institut für Romanistik hatte die Literaturwoche Äquatorialguinea von Beginn an ihre Hauptbühne an der Universität Wien. Joaquín MBOMÍO BACHENG präsentierte dieses Jahr die ersten Veröffentlichungen des neuen Verlags Ediciones en Auge, darunter die Wiederauflage des Romans El párroco de Niefang von ihm selbst.

Der Ehrenschutz: Erich Hackl

Wie bereits in den Vorjahren stand die Veranstaltungsreihe unter dem Ehrenschutz des österreichischen Schriftstellers Erich HACKL. Er ist der Autor von zahlreichen Werken, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, u.a. Auroras Anlass und Abschie von Sidonie.

Eindrücke von der Literaturwoche Äquatorialguinea:
https://birdlikeculture.wordpress.com/2016/05/14/eindruecke-von-der-5-literaturwoche-aequatorialguinea/

Radio Orange: Una conversación entre escritores: Erich Hackl & Joaquín Mbomío:
https://cba.fro.at/315779

Ediciones en Auge: http://www.ediciones-en-auge.eu/

Logo organizacion y cooperacion

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: